Tangokleidung soll gut aussehen, Bewegungsfreiheit bieten und auch in der engen Umarmung angenehm sein. Ich spreche mit der Modedesignerin Lena Michailova und der erfahrenen Tangotänzerin Sylvia Schumacher über Schlitze, Stoffe, Rückenausschnitte und rutschende Träger. Wir reden über Maßanfertigung, unterschiedliche Anlässe und die Frage, für wen Frauen sich auf der Milonga eigentlich kleiden: für sich selbst, für andere oder für beides? Und was sagen die beiden Frauen zur Herrenbekleidung auf der Pista?


Was macht Damenbekleidung für den Tango besonders? Erfahrungen aus dem Schneiderhandwerk und dem Tanzalltag treffen auf Männerstimmen.
- Bewegungsfreiheit und Passform: Wie Rocklänge, Schlitze und Stretch die Tanzbewegungen ermöglichen oder einschränken.
- Kontakt in der Umarmung: Unterschiedliche Sichtweisen auf freie Rücken, rutschige Stoffe und kratzende Pailletten.
- Sicherer Sitz: Erfahrungen mit verrutschenden Ausschnitten, Trägern und BHs sowie Möglichkeiten, Kleidung zu fixieren.
- Stoffwahl und Schweiß: Welche Materialien die Gesprächspartnerinnen beim Tanzen als angenehm empfinden.
- Milonga, Praktika und Festival: Wie Anlass, Wetter und Stimmung die Kleiderwahl beeinflussen – mit persönlichen Eindrücken aus Buenos Aires.
- Maßgeschneidert oder von der Stange: Individuelle Anpassungen, Stoffauswahl und der Weg vom ersten Gespräch zum fertigen Kleidungsstück.
- Stil und Selbstbewusstsein: Animal Prints, Tupfen, fließende Röcke und die Frage, wie Kleidung die eigene Ausstrahlung unterstützt.
Zum Schluss richtet sich der Blick auch auf Herrenbekleidung, Körperhygiene und Parfum in der engen Umarmung.
- Lena Michailova
- Sylvia Schumacher


