Episode 39 – Mariell, warum tut uns der Tango so gut?

Warum Berührung für uns wichtig ist. Ein Gespräch mit der Therapeutin Gabriele Mariell Kiebgis.

Wer Tango tanzt, macht viel für die eigene Gesundheit. Denn Berührung, ohne die Tango Tanzen kaum möglich ist, gehört zu den Grundbedürfnissen des Menschen. Und die Dosis an Berührung ist auf Milongas ja außergewöhnlich hoch.

Wie kommt es zur gesundheitsfördenden Wirkung von Berührung? Die Haut ist das Organ, an dem unser Selbstbewusstsein, unsere Identität hängt und das über eine eigene Intelligenz verfügt. Wie entsteht das Wohlgefühl einer sanften Berührung? Was passiert dabei im Körper? Welche Arten von Berührung gibt es, und wer darf uns wie berühren?

In dieser Episode spreche ich darüber mit der Massage- und Körpertherapeutin Gabriele Mariell Kiebgis. Gemeinsam mit Prof. Dr. Bruno Müller-Oerlinghausen hat sie das Buch „Berührung: Warum wir sie brauchen, und wie sie uns heilt“ geschrieben.

Weiters hat Gabriele Mariell Kiebgis auch das Buch „Lehrbuch der Psychoaktiven Massage (PAM): Berührung als integrativ-komplementäre Therapie“ gemeinsam mit anderen Autor/innen verfasst. Darin stellt sie die theoretischen Grundlagen sowie die Praxis einer berührungstherapeutischen Methode vor, die dem Grundbedürfnis nach Berührung gerecht wird und präventiv die psychophysische Gesundheit fördert.

Bei soviel Beschäftigung mit Berührung ist es kein Zufall, dass Mariell auch begeisterte Tangotänzerin ist, und ihre eigene Milonga „mare Tango“ in Kressbronn am Bodensee veranstaltet.

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