Episode 42 – Christian Oberndorfer, wie siehst Du die Arbeit als Tango-DJ?

Warum „Motivation“ der Tänzer/innen durch den DJ ein Mythos ist, und wie ein Unternehmensberater die Pista liest.

Christian Oberndorfer bezeichnet sich selbst augenzwinkernd als den „Udo Huber des Tango“. Der Hintergrund ist eine tiefe musikpsychologische Einsicht, die er von der Tango-Legende Susan Miller übernahm: Erfahrene Milongueros tragen etwa 1.000 bis 1.200 Tangos wie ein Mantra in sich. Sie kennen jede Wendung, jeden Takt. Wenn ein DJ diese bekannten Stücke spielt, können sich die Tänzer vollkommen entspannen und ganz in der Umarmung aufgehen.

Das gibt es in dieser Episode von Cabeceo unter anderem zu hören:

  1. Was die Qualitäten eines Tango-DJs sind.
  2. Warum „Motivation“ der Tänzer/innen durch den DJ ein Mythos ist, und wie ein Unternehmensberater die Pista liest.
  3. Wie eine Tanda bei Christian üblicherweise aufgebaut ist.
  4. Wie ein puristisches technisches Setup aussieht, das Kabelsalat vermeidet und Klangqualität priorisiert.
  5. Warum die „Hits“ der Goldenen Ära für die Entspannung der Tänzer/innen essenziell sind.
  6. Warum man in Buenos Aires bei „Adiós Muchachos“ wegen des Carlos-Gardel-Mythos vorsichtig sein sollte
  7. Warum die richtige Software und das richtige Dateiformat der Musiktitel den Unterschied zwischen Lärm und Leidenschaft macht
  8. Wie und welche Musik Christian bei Cortinas einsetzt.

https://tango-wien.at/personen/christian-oberndorfer

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